TROMMELSTUDIO – Projektangebote für Schulen mit Benno Sterzer

Buchung und weitere Informationen:
Benno Sterzer
Haselgrabenweg 4
3393 Zelking
Tel 0676 7360848
E-Mail office [at] trommelstudio [punkt] at
Programm A: Afrikanisches Trommeln
In interaktiver Weise gebe ich eine Einführung in die Eigenheiten afrikanischer Trommeln und ihrer Begleitinstrumente, ihre Spielmöglichkeiten, Traditionen, Herkunft, Bauweise. Im Vordergrund stehen das Miteinander-Musizieren, der Spaß am Erkunden der eigenen klanglichen und rhythmischen Fähigkeiten und die Neugier auf exotische Instrumente und andere Kulturen.
Mögliche Programmbausteine (Schwerpunkte können bei der Workshop-Buchung vereinbart werden):
- Trommeln mit westafrikanischen Djembes
- Erklärung der Bauweise von Djembe (Handtrommel) in Dialogform oder an Hand von Powerpointprojektionen/Photos
- Spieltechnik der Djembe mit einfachen Rhythmen
- Spielübungen auf Djembes, Basstrommeln, Small Percussion
- Grundregeln des Zusammenspiels
- einfache mehrstimmige Ensemblestücke
- einfache Lieder in den Sprachen Jula/Bambara/Malinke
Programm B: Afrikanische Musikinstrumente
Wollt ihr wissen, welche Instrumente sich hinter den Begriffen Wassamba, Kamelen’goni, Balafon, Jabara, Dundun, Lunga oder File verbergen, und diese dann auch gleich ausprobieren? Interessiert es euch, in wenigen Stunden eine fundierte Einführung in das Djembe-Spiel zu bekommen, sowie die grundlegenden Regeln des Zusammenspiels zu verstehen? Ich gebe eine spielerische Einführung in die Eigenheiten westafrikanischer Instrumente mit Infos zu Spielweisen, Tradition, Herkunft und Bauweise. Im Vordergrund stehen das Miteinander-Musizieren, der Spaß am Erkunden und Erweitern der eigenen Fähigkeiten, die Neugier auf außergewöhnliche Instrumente und Kulturen.
Mögliche Programmbausteine:
- Vorstellung und Ausprobieren vieler afrikanischer Instrumente unter aktiver Einbeziehung der Kinder
- Spiel-Ideen für viele verschiedene Instrumente zusammen
- Klatschübungen, Silbenspiele, Sprechstücke und Lieder
- Bilder aus Westafrika (speziell Burkina Faso)
Programm C: Soziales Musizieren
Mit Spielen und Übungen, die speziell auf soziale Aspekte ausgerichtet sind, können Integrationskinder besser in das Klassengeschehen eingebunden werden, das Verständnis „normal-begabter“ Kinder für jene mit besonderen Bedürfnissen wird vertieft, die Kommunikation der Gruppe wird intensiviert. Beim Sozialen Musizieren ist der Prozess weitaus wichtiger als das Ergebnis. Es geht hierbei nicht um besondere musikalische Leistungen, Ziel ist vielmehr die Verbesserung sozialer Fähigkeiten und eine genauere, intensivere Selbstwahrnehmung bis hin zu Ich-Stärkung und gelebter gegenseitiger Verantwortung. Auf dem Weg dorthin nutzen wir Musik als Transportmittel für Gefühle, als nonverbales Kommunikationsmittel, das auch weniger Sprachgewandten offen steht, sowie als Medium für intensive kulturelle Aktivität.
Auswahl möglicher Programmbausteine:
- Musikmeditationen, Klangreisen
- Gruppen- und Partnerspiele zur Förderung der Kommunikation
- Übungen zu Selbstwahrnehmung, Konzentration, Entspannung
- Sprüche und Wortspiele
- Improvisationen mit anderen Medien (Photos, Malen, Theater, Bewegung, Märchen)
- Spielen eigener Emotionen
Programm-Kombinationen
Wenn für Sie mehrere Programmpunkte in Frage kommen und interessant sind, so lassen sich diese meist auch untereinander kombinieren.
Gruppengröße
Je nach Inhalt empfehle ich eine Gruppengröße von 10-20 Kindern. Soll z.B. mit der ganzen Klasse (15-25 Kinder) zusammen gearbeitet werden, werden Erzählungen und Inhalte etwas kompakter, direktiver vermittelt als mit einer kleineren Gruppe, die sich die Inhalte mehr selbst erarbeiten kann. In den praktischen Teilen kommen die Kinder umso vielseitiger an die Reihe je weniger es sind (z.B. beim Instrumente ausprobieren). Instrumente in Klassenstärke können zur Verfügung gestellt werden.
Alter
Ich bin es gewohnt, meine Inhalte (Musik, Bewegung, Übungen, Erzählungen) auf die verschiedensten Altersgruppen abzustimmen. Meine Erfahrungen reichen von Kindergärten bis zu Heimen für Senior*innen. Ab dem Alter von ca. 8 Jahren (ca. 3. Kl.) lässt es sich schon sehr gut rhythmisch arbeiten und einfache Trommelrhythmen sind gut erlernbar. Jüngere fühlen sich sicher bei einem noch spielerischeren Zugang wohl, über Tierimitationen, Geisterstunden und Gewitterorchester lassen sich sehr fein improvisatorische Zugänge zur Kreativität öffnen. Je älter die Gruppe ist, umso mehr geht’s in Richtung afrikanische Originalrhythmen mit polyphonem Spiel, traditionellen und improvisierten Soli und ausgefeilter Instrumentaltechnik.
Honorare / finanzielle Abwicklung
Grundtarif: 3 UE à 50 Min. + Instrumentenpauschale = 410 €
Im Detail:
Honorar:
Basistarif sind 410 € plus Fahrtspesen, darin enthalten sind
– 3 UE à 50 Min. à 110 € mit ca. 15-25 Schülern (können auch z. B. 3 Klassen mit jeweils 1 UE sein)
– 80 € Instrumentenpauschale
Jede weitere UE im gleichen Projektrahmen wird mit 100 € berechnet.
Für Folgetage werden nur 40 € Instrumentenpauschale verrechnet.
Fahrtspesen: 0,60 €/km – in der Regel ab 3393 Zelking.
(Das sind Richtwerte; Reduktionen je nach Anzahl der gebuchten Workshops, bei geringer Entfernung, bei kleineren Klassen möglich!).
Nächtigung/Verpflegung: Liegt der Veranstaltungsort mehr als 2 Fahrtstunden von 3393 Zelking entfernt, bitte ich, für eine Nächtigungsmöglichkeit mit Frühstück (Pension) vor der Vormittagsveranstaltung zu sorgen, je nach Beginnzeit der Veranstaltung. Bei Ganztagsveranstaltungen stellt der/die Veranstalter/in ein Mittagessen zur Verfügung.
Sonstiges:
Alle Honorare und Spesen inkl. möglicher Wertscheine des OeAD/Kultur:Bildung (ehemals Kultur-Kontakt Austria) sind mir unmittelbar nach dem Workshop auszuhändigen.
Für die steuerliche Veranlagung sorge ich selbst. Derzeit wird keine Umsatzsteuer in Rechnung gestellt.
Förderung durch OeAD/Kultur:Bildung (ehemals Kultur-Kontakt Austria)
Meine Kurse und Workshops werden in der Regel gefördert. Dazu bedarf es einer Projektbeschreibung mit Kalkulation der entstehenden Kosten, und der rechtzeitigen Einreichung (normalerweise spätestens 6 Wochen vor Projektbeginn – am besten schon zu Schuljahresbeginn!). Meist ergibt sich durch die Förderung des OeAD ein Zuschuss von etwa 50% meines Honorars, der Restbetrag sollte dann über Schulbudget, Elternverein, Sponsoren oder geringe Beiträge je Kind aufgebracht werden. Gefördert werden alle Schulen mit Öffentlichkeitsrecht, in allen Bundesländern. Auf der Homepage des OeAD finden Sie alle nötigen Detail-Infos sowie das digitale Einreichformular zum Download.
OeAD | Kulturvermittlung mit Schulen
Fortbildungen für LehrerInnen
Alle Inhalte vermittle ich auch gerne vertiefend an Ihr gesamtes Kollegium, z.B. im Rahmen einer pädagogischen Konferenz oder einer schulinternen bzw. schulübergreifende Fortbildung (Förderung durch PH als SCHILF oder SCHÜLF möglich). Hier die Kontaktdaten der Pädagogischen Hochschulen, mit welchen ich bisher kooperierte:
PH Wien
https://www.phwien.ac.at
KPH – Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems
http://www.kphvie.ac.at
PH Linz – Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
http://www.phdl.at
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